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VOLUMENZÄHLER

Verdrängerzähler

  • Präzise Durchflussmessung
  • unabhängig von Viskositätsschwankungen
  • kompakte Bauform
  • hohe Drücke
  • Impulsausgang

 

Unterscheidung Zähler und Durchflussmesser

Die Begriffe Zähler (Zählung) und Durchflussmesser (Messung) bezeichnen trotz ihrer Ähnlichkeit nicht dasselbe. Unter Zählen versteht man die Erfassung einer Menge innerhalb eines beliebigen Zeitabschnittes, Die Durchflussmessung bedeutet das Erfassen der Menge pro Zeiteinheit ( z. B. Volumendurchfluss in l/min, l/h etc.).

Zähler
Zähler sind auf ein Mengenmaß kalibriert wie zum Beispiel Liter. Das bedeutet beim Zähler wird der Volumenstrom in definierte Teilvolumina zerlegt und die Anzahl dieser Teilvolumen werden summiert. Bekannte Beispiele sind der Wasserzähler oder die Zapfsäule. Hier interessiert nur die präzise  Mengenerfassung des Verbrauchs bzw. der getankten Menge zu Abrechnungszwecken.

Durchflussmesser
Der Durchflussmesser hingegen zeigt den aktuellen Momentanwert, d.h. die Menge pro Zeiteinheit z.B. l/min, die gerade aktuell durch das Messgerät fließt. Durchflussmesser eignen sich hervorragend zur Erfassung und Steuerung von Momentanwerten zu Regelzwecken.

Im heutigen Sprachgebrauch werden die diese Begriffe oft vermischt, denn viele Durchflussmesser können auch zusätzlich die Gesamtmenge anzeigen und Zähler die Menge pro Zeiteinheit.

Obwohl augenscheinlich beide Durchflussmesssysteme die gleichen Informationen bieten sind Unterschiede in der Applikation . Die primäre Aufgabe des Zählers ist die genaue Mengenerfassung. Viele volumetrische Zähler (unmittelbare Verdrängungszähler) sind zudem eichfähig und werden u.a. auch für Dosieranwendugen eingesetzt. Zu den bekanntesten Vertretern der unmittelbaren Verdrängungszählern gehören Ovalrad-, Zahnrad-, Treibschieber-, Ringkolben-,  Drehkoben-, Schaubenspindel- und Balgenzähler Die Zähler bilden bewegliche, aber genau definierte Messkammer.

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Mechanisch-volumetrische Durchflussmessverfahren

Mechanisch-volumetrische Durchflussmessverfahren teilen sich in zwei Gruppen auf: in unmittelbare Volumenzähler und mittelbare Volumenzähler

Unmittelbare Volumenzähler

Unmittelbare Volumenzähler haben bekannte Volumina und werden kontinuierlich mit dem Messmedium gefüllt und geleert. Messerfassung durch Zählen der Füllungen und/oder Leerungen.

Verdrängungszähler

Beim Verdrängungszähler wird das Messgut durch bewegliche Messkammerwände verdrängt.
Beispiele: Drehkolbenzähler, Kolbenzähler, Ovalradzähler, Ringkolbenzähler, Treibschieberzähler, Zahnrad-Durchflussmesser etc.

Die Messkammer bildenden Elemente geben dem System ihren Namen. Die vom Volumenstrom angetrieben Verdränger bilden mit der Gehäusewand ein genau definiertes Volumen und transportieren das Messgut durch den Zähler.

MessprinzipTransport der Teilvolumina durch einen Ovalradzähler

Die Anzahl der Teilvolumina werden summiert und entsprechen genau der Menge, die durch den Messwertaufnehmer transportiert wurde. Die Präzision mit der die Komponenten gefertigt werden bestimmen die Genauigkeit des Zählers. Funktionsbedingte Spaltmaße sind für minimale Messwertabweichung verantwortlich. Diese Schleichmenge kann bei Kalibrierungen der Geräte berücksichtigt werden, viele dieser Geräte sind eichfähig!

Den konstruktionsbedingten Ringspalt versuchen einige dieser Systeme durch dichtende Elemente zu eliminieren. Daraus ergibt sich aber immer ein direkter Kontakt mit dem Messkammergehäuse. Dies bedeutet einen erhöhten Druckverlust und mechanischen Verschleiß. Diese Systeme sind dafür günstiger in der Herstellung.

Mittelbare Volumenzähler

Mittelbare Volumenzähler haben keine Messkammern. Die indirekte Volumenmessung erfolgt durch Messung des Weges bzw. der Geschwindigkeit die das Medium durch den Durchflussmesser benötigt.
Beispiele: Flügelrad-, Schraubenrad-, Turbinenrad-Durchflussmesser etc.

Die rotationssymetrische Element wird vom Volumenstrom angetrieben und bewegt sich im Idealfall mit der gleichen Geschwindigkeit mit der das Medium durch den Messwertaufnehmer strömt. Über die bekannten Durchströmungsfläche wird der Volumenstrom erreichnet. Diese Systeme eignen sich eher für dünnflüssie Medien und stabile Prozessparameter. Schwankende Produkteigenschaften (Viskositätsveränderungen) und Prozessparameter (Pulsierende Volumenströme) verfälschen das Messergebnis.

389px-Dibujo_Flügelrad_Schnitt.svg     Bildquelle: Urheber Alfaomega Datei:Dibujo Flügelrad Schnitt.svg

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